#1 Nationalpark-Untaten von Grünhorn 12.08.2008 22:44

In diesem Thread will ich in loser Abfolge Bilder präsentieren, die zweifelhafte Aktivitäten des Nationalpark Harz dokumentieren sollen.

Ich beginne mit einem Bild vom ehemaligen zweiten Parkplatz der steile Wand Straße von Altenau nach Torfhaus in etwa 780 Meter Höhe. Der erste Parkplatz an dieser Straße in 800 Meter Höhe wurde schon vor vielen Jahren vernichtet. Dieser Parkplatz hatte auch eine kleine Ausichtsplattform hinunter in's Kellwassertal.

#2 RE: Nationalpark-Untaten von Grünhorn 15.08.2008 23:56

Auf der Gipfelkuppe des Rehberg

wurden vom Nationalpark Harz völlig widernatürlich Sümpfe angestaut:

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Der Zugang über Rehberger Skikreuz wurde mit schweren Gerät zerstört.

#3 RE: Nationalpark-Untaten von kassandro 20.08.2008 13:26

Dort, wo Goetheweg und die Brockenbahn nebeneinander verlaufen, stand einst in genau 1000 Meter Höhe ein sehr schönes Häuschen, das sowohl zum Schutz vor den gefürchteten Harzer Wolkenbrüchen als auch als Aussichtsturm für die Umgebung diente. Insbesondere konnte man von dort sehr schön die Brockenbahn herandampfen sehen. Zudem war es ein willkommener Rastplatz mit Sitzgelegenheit auf dem Weg zum Gipfel. Das Häuschen war im besten Zustand und wurde wahrscheinlich erst nach der Wende gebaut. Es gibt eigentlich keinen, der von diesem Häuschen nicht begeistert gewesen war. Diese Freude der Wanderer mißfiel aber einigen Leuten vom damaligen Nationalpark Hochharz ganz gewaltig, so daß sie das Häuschen mit Steuermitteln einfach abrissen. In die Instandhaltung des Goetheweges, der sich bereits damals in einem grausamen Zustand befand, wurde hingegen nichts investiert. Auch später wurde dann das Geld lieber in den widersinnigen Steg nach nirgendwo investiert . Es sind wirklich destruktive Sektierer, die hier am Werke sind.

Die nachstehenden beiden Aufnahmen wurden 25.09.2001 mit meiner ersten Digicam, einer Fuji MX2900, gemacht.

#4 RE: Nationalpark-Untaten von kassandro 20.08.2008 14:14

Eine der ersten Nationalpark-Untaten wurde am Andreasberger Steg verbrochen. Dieser Steg verband auf direktem Weg den Rinderstall im Odertal mit dem Silberteich und wurde einst von den Andreasberger Bergleuten angelegt. Es handelt sich also um eine ziemlich alten Weg. Dieser wurde 2001 durch die Fällung unzähliger Bäume auf's übelste verrammelt. Die Bilder nachfolgenden wurde am 27.08.2001 mit meiner Fuji MX2900 gemacht. Für die teilweise recht mäßige Bildqualität möchte ich mich entschuldigen, aber hier hat die Sache Vorrang.
Die erste Aufnahme wurde ganz am Anfang, also beim Rinderstall, gemacht. Hier lagen nur ein paar Bäume herum, die noch kein ernstes Hinderniss darstellten:

Auf der nächsten Aufnahme sieht man vor lauter Bäumen nicht mehr den Weg. Dieser liegt auf der rechten Seite vertieft und ist völlig mit Bäumen verrammelt:

Der Andreasberger Steg unterteilt sich in zwei Abschnitte. Ganz massiv wurden dabei hauptsächlich die vier Enden beider Abschnitte verrammelt. Dazwischen gab es einige Lücken, wie im nachfolgenden Bild, wo nur ein einzelner Baum den Weg versperrt:

So sah es am Ende des ersten Abschnittes aus:

Hier nun Bilder vom zweiten Abschnitt:

Hier das Ende des zweiten Zerstörungs-Abschnittes:

#5 RE: Nationalpark-Untaten von kassandro 20.08.2008 15:20

An der Steile-Wand-Straße von Altenau befand sich einst ein schöner Parkplatz

mit einer Aussichtplattform, die den Namen Hedwigsblick trug:

Solch schöner Anblick bot sich den Besucher bis tief in's Kellwassertal:

Auch dieser schöne Platz war den destruktiven Sektierern ein Dorn Auge und wurde auf Kosten des Steuerzahlers vernichtet. Auch von der Altenauer SPD wurde diese Maßnahme kritisiert.

Obige Bilder wurden am 11.09.2001 mit meiner Fuji MX2900 gemacht.

#6 RE: Nationalpark-Untaten von Grünhorn 07.09.2008 23:53

Hier noch einmal zwei bessere Bilder zur Zerstörung des zweiten Parkplatzes der Steilen Wand straße. Sie zeigen den ganzen Aufwand der hier betrieben wird und aus welcher tiefe das Gestein hier herausgerissen wurde.

#7 RE: Nationalpark-Untaten von kassandro 28.07.2009 10:34

Am Abend des 13.07.2009 konnte ich folgende Aufnahme unmittelbar nördlich der Jordanshöhe kurz vor dem Drebrodeparkplatz machen:

Offenbar handelt es sich um einen Nationalparkmitarbeiter, der mit seinem Privatwagen im Grünen parkt, obwohl der Dreibrodeparkplatz nicht einmal 100m davon entfernt liegt (im linken Bilddrittel). Er war von meinem Photo überhaupt nicht angetan und behauptete, daß es sein gutes Recht sei, dort zu parken. Auf der anderen Seite werden vom Nationalpark auf Kosten der Steuerzahler systematisch Parkplätze vernichtet. Ja, dieses Photo wird den Nationalpark noch beliebter machen.

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